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    Liebe Reisende und Unterschlupfsuchende,


    Ende Oktober wurde die Verkabelung des Shelters auf einen Status gebracht, dass man wieder die originale Batterie nutzen konnte. Damit war die Kabine also erst einmal weitgehend reisefähig. Neben den originalen Aufbewahrungsschränkchen und Schubladen habe ich meine Habseligkeiten in Raku-Boxen verstaut, die sich während der Fahrt auch gut bewährt haben. Optimierungsmöglichkeiten gibt es, aber insgesamt war ich sehr zufrieden.

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    Am 29. Oktober ging es dann los in Richtung Spanien, bei eher kühlem, anfangs trockenen Wetter, das später in leichten Nieselregen bei ca. 6 °C umschlug. Bei diesen Temperaturen machte sich das Fehlen der Heizung sehr unangenehm bemerkbar. Ärgerlich war die Kondensation innen an den Containerecken und im Bereich der Durchbrüche an Front und Heck. Mit Schwitzwasser am Rahmen der Dachluke hatte ich gerechnet, aber weniger mit der gesamten Hecktür. Fazit: Auch die Fm-Kabine von Zeppelin hat deutliche

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    Hallo Shelter-Interessierte,


    der Ausbau der Kabine geht endlich weiter. Der lange geplante Einbau einer Dachluke wurde nun in die Tat umgesetzt. Eingebaut habe ich eine ozean-taugliche Decksluke aus dem Yachtbereich mit einer Öffnung von 620 x 620 mm, mit Innenrahmen sowie einem Mückenschutz- und Verdunkelungsrollo. Die Luke ist begehbar, mit einer 15 mm dicken Plexiglas-Scheibe und erlaubt gleichzeitig auch einen Ausstieg auf das Dach des Shelters. Soweit, so gut.


    Der Einbau der Luke erscheint zunächst relativ einfach: Ausschneiden der Luken-Öffnung, Verbohren der Befestigungslöcher, im Fall einer FM-Kabine das Einziehen von Einnietmuttern, Aufbringen von Karosseriedichtband als Abdichtung und abschliessendes Verschrauben des Lukenrahmens auf dem Kabinendach. Von aussen also kein Problem. Aber wie sieht das auf der Innenseite aus? Da müssen zunächst die C-Schienen im Bereich der Lukenöffnung entfernt werden. Darüber hinaus sollte der Ausschnitt auf der Innenseite des

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    Eine der Zielsetzungen für die Anschaffung des Shelters war, auf Reisen dort gut schlafen zu können, wo es nicht einfach gegeben ist, ein gutes Bett zu finden. Deshalb wurden auch Planung und Realisierung der Schlafgelegenheit absolute Priorität zugewiesen. Am vergangenen Wochenende konnten Anspruch und Wirklichkeit miteinander abgeglichen werden: Die Teilnahme an "Rad am Ring 2018" war eine gute Gelegenheit, die Praxistauglichkeit unserer Ideen unter Beweis zu stellen.


    Die jetzt bereits vorhandenen Staumöglichkeiten im Shelter waren für den Kurztrip ausreichend, auch wenn es da noch deutliches Verbesserungspotential gibt. Da wir die Fahrräder bis auf Weiteres im Inneren der Kabine transportieren möchten, suche ich noch nach einer Aufnahme für die vorderen Gabeln, die man an den C-Schienen des Bodes befestigen kann. Der Kühlschrank blieb brav in der selbstgebauten Halterung (in der vorherigen Verwendung sollte das Ausgangsmaterial Panzerfaust-Munition an ihrem Platz halten)

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    Die Off-road Eigenschaften eines U1300L konnte auch mein Fahrzeug in beeindruckender Weise unter Beweis stellen, aber die Lärmbelastung im Fahrerhaus widersprcht eigentlich der Nutzung des Fahrzeugs als Reisemobil. Der Krach, den Motor, Getriebe, Reifen und andere Aggregate erzeugen, verhindert jedwede längere Kommunikation während der Fahrt und hinterlässt eine längere Taubheit selbst nach Ankunft am Ziel. Lauter redende Unimog-Fahrer sind also möglicherweise neben ihrer Altersschwerhörigkeit auch noch von dem Lärm während der Fahrt geschädigt. =O ;)


    Irgendwann hat auch Mercedes erkannt, dass Lärmbelastung nicht nur langfristig die Gesundheit belastet, sondern auch schon während der Fahrt die Konzentrationsfähigkeit herab setzt, und hat deshalb ein Lärm- und Wärmdämmkit entwickelt. Die Idee dabei war, den Luft- und Körperschall, der von Motor und Getriebe auf den Kabinenboden und den Motortunnel übertragen wird, etwas durch eine schwerere, beidseitig kaschierte

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    Ein in Controller-Kreisen bekannter Kalauer lautet: "Planung ist die Substitution des Zufalls durch den Irrtum!" Vor dem Hintergrund der Planungstools, die im Netz so herumschwirren, könnte das Motto lauten: "Die Realisierung einer Innenausbauplanung ist die Konfrontation seiner Wünsche mit der Realität." Zumindest trifft das auf die Innenausbauplanung eines Shelters zu. Mathematische ausgedrückt: Eine grobe Vorstellung zu haben, was man auf einer Grundfläche von 1,91 m mal 2,76 m realisieren möchte, ist zwar notwendig, aber nicht hinreichend. Mehr bieten aber die auf Excel basierenden Planungstools nicht, und auch die meisten CAD-Programme liefern zwar ein Raumprogramm, erlauben aber nicht, sogenau zu arbeiten, dass alle Details bedacht werden können. Genau in diesen Details stecken aber die Realitätsteufelchen.


    In der Automobilindustrie nennt man das Planen der Anordnung aller Aggregate und der Inneneinrichtung "Packaging". Da es sich um ein dreidimensionales Vorhaben handelt,

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    Der Shelter ist nun weitgehend von der militärischen Einrichtung befreit (s. Bild) und nun kommt die Phase, die das Aussehen des Inneren, aber auch die weitere Nutzung der Kabine erheblich beeinflussen wird: Die Planungsphase. Jetzt darf noch geträumt werden, wenn es dann in Richtung Umsetzung geht, werden ohnehin noch Änderungen und/oder Abstriche von den hochfliegenden Plänen gemacht werden müssen.




    Wo anfangen mit der Planung? Eine Fernmeldekabine der Grösse I ist nicht gross; das merkt man schon, wenn man darin allein arbeitet - bei geöffneter Tür: Die Luft wird sehr schnell stickig. Dass diese Kabine für den Betrieb mit 2 Personen und geschlossener Tür gedacht gedacht war, muss jemandem eingefallen sein, der vorher Legebatterien entworfen hat. Damit wird auch relativ schnell klar, dass sich die "kleinen" Kabinen nicht zum Bau einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung mit "Schöner-Wohnen-Gefühl" auf der Unimog-Pritsche eignen. Eine Kabine auf der Basis der ex-Bundeswehr Kabine

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    Nachdem ich bereits zwei Kabinen an einem Tag aus dem südlichen Kraichgau in den "finsteren" und fast noch schlimmer, empfangslosen Odenwald verbracht hatte, holte ich am folgenden Tag dann morgens die letzte Kabine ab, diejenige, die ich behalten will und die deshalb nicht in die Lagerhalle musste. Inzwischen war die Anmeldung Routine, man liess mich ohne Begleitung vom Kasernentor zum Aufladeort fahren, dort traf ich den Staplerfahrer und in weniger als 10 Minuten war die Kabine aufgeladen, verzurrt, die Bordwände wieder angebracht und der Unimog abfahrbereit. Gut erkennbar auf dem letzten Bild aus der Kaserne sind die durchsichtigen Pufferblöcke der neuen RUD-Spannketten. Die Spannketten sind eineindeutig an Hand einer Plakette mit der Kabinenserien-Nummer dem Shelter zugeordnet.




    Kaum zu Hause angekommen ging es um eine Bestandsaufnahme und einen Plan für das weitere Vorgehen zur Umwandlung der Fermeldekabine in eine Reisekabine. Meine FmA Kabine I - im BW-Deutsch auch

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    Wirklich viel Zeit lässt die VEBEG ihren Kunden nicht, um die ersteigerte Waren abzuholen. In diesem Fall waren es knapp 3 Wochen, wovon noch 3 Tage bis zum Erhalt der Abholberechtigung abgingen - trotz sofortiger Zahlung! Wenn man da nicht selbst abholt - mit einem LKW oder Anhänger, kann die Zeit knapp werden.


    In unserem Fall war es klar, ich hole selbst ab. Nun wäre die Abholung eines Shelters kein Problem gewesen, aber 3? Bedeutet 3 mal nach Bruchsal fahren, mindestens 2 mal an einen geeigneten Lagerort fahren, mindesten 2 maliges Auf- und wieder Abbauen der Hebeanlage - anderthalb Tage Arbeit, Gott-sei-Dank bei trockenem, wenn auch recht heissem Wetter. Kurz vor 9 Uhr war ich am Tor der Kaserne bei Bruchsal, wo die Abholung durch ein ex-Bundeswehrfahrzeug natürlich einiges an Aufsehen erregte. Das Anstrengendeste war bei der ganzen Aktion das Abladen der Hebeanlage von der Ladefläche und das Verstauen derselben nach dem Aufladen der ersten Kabine. Den Rest machte der

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    Seit 2014 besitzen wir einen Unimog U1300L, der seit dem vor allem als grosser Pick-up benutzt wurde, wenn nicht an ihm restauriert und optimiert wurde. Da der Unimog eine Frontseilwinde hat, wird er auch zunehmend bei Fäll- und Waldarbeit eingesetzt. Freunde sind nach Spanien in die Extremadura "ausgestiegen" und hatten uns mal eingeladen, bei der Olivenernte zu helfen, auch mit dem Hintergedanken, dass ein Unimog dort für einige Arbeiten eine Hilfe sein könne. So entstand der Wunsch nach einer Wohnkabine, die auf die Pritsche des Unimogs gesetzt werden kann.


    Während noch im Jahr der Anschaffung des Unimogs kleine Kabinen für rd. 1.000 € von der VEBEG versteigert wurden, werden diese Kabinen in den letzten beiden Jahren deutlich seltener und die Preise steigen deutlich. Um keine Ausschreibungen der VEBEG zu verpassen, wurde also ein Suchauftrag mit dem Suchbegriff "Leichtmetall-Kabine" bei der VEBEG angelegt und zwischenzeitlich mehrfach verlängert. Denn selbst wenn der

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